Wie füllt man einen Tintenkonverter? Oder einen Kolbenfüller? Diese Fragen kommen immer wieder auf. Hier schauen wir uns dies einmal an.

Für viele ist es völlig normal, einen Tintenkonverter oder Kolbenfüller zu nutzen. Aber nicht jeder ist so. Manch einer hat noch nie einen Tintenkonverter genutzt. Oder einen Kolbenfüller. Und es existieren da oft genug die Ängste, etwas falsch zu machen.

Deshalb wollen wir uns das hier einmal kurz anschauen.

Gleich vorweg: es ist eigentlich ganz einfach. Und mit ein wenig Aufmerksamkeit gelingt das Ganze auch ohne, dass man sich die Finger schmutzig macht.  Solche Tintenflecken an den Fingern können einfach passieren. Sie sind nicht schlimm. Man nennt es auch Tintenfinger.

Was man benötigt

Wenn man einen Kolbenfüller oder Patronenfüller mit Tintenkonverter befüllen will, ist nicht viel nötig.
Natürlich benötigt man den Füller, und beim Patronenfüller auch noch einen Tintenkonverter. Dann natürlich eine Tinte im Tintenfass. Und ich empfehle immer gleich ein Tuch bereitzulegen, ob den Stift zu reinigen. Selber nutze ich da gerne trockene Kosmetiktücher. Aber auch Küchentücher gehen hervorragend.

Das Prinzip

Ein Kolbenfüller und ein Tintenkonverter arbeiten mit dem gleichen Prinzip. Es gibt einen drehbaren Knauf am Ende des Schaftes. Beim Drehen des Knaufs verschiebt sich im Inneren ein Kolben. Dieser Kolben dichtet den Schaft nach hinten hin ab.
Dreht man den Kolben nach vorne, wird die enthaltene Tinte nach vorne herausgedrückt.  Dreht man den Kolben weiter hinein, wird Tinte aufgezogen.

Ein simples Prinzip, das gut funktioniert.

Das Befüllen

Um einen Patronenfüller mit Tintenkonverter zu befüllen, setzt man als Erstes den Konverter anstelle einer Patrone ein.

Zum Befüllen muss der Kolben, egal ob beim Kolbenfüller oder beim Konverter, ganz nach vorne gedreht werden. Anschließend wird der Füller in die Tinte getaucht. Um Tintenfinger zu vermeiden, sollte man hier weiter hinten anfassen. Also am Konverter oder am Schaft.  Die Feder wird so weit eingetaucht, dass die Füllöffnung im Tintenleiter eingetaucht ist. Bei vielen Füllern ist diese direkt am Ansatz zum Griffstück.  Sicherheitshalber kann man den Füller so weit eintauchen, dass der Anfang des Griffstücks mit eingetaucht ist. 

Mit der einen Hand hält man den Füller nun fest und mit der anderen Hand dreht man mit dem Kolben hinein, um die Tinte aufzuziehen.
Beim ersten Aufziehen kann es sein, dass nicht viel Tinte aufgezogen wurde. Dann einfach die Tinte wieder komplett rausdrehen und neu aufziehen. Normal wird dann mehr Tinte aufgezogen.
Anschließend den Füller vorsichtig aus der Tinte ziehen.
Wenn man einen Patronenfüller mit Konverter befüllt, den Griff vorsichtig reinigen, damit man dort anfassen kann, wenn man den Schaft festdreht.
Dann wird der Griff ordentlich mit dem Tuch gereinigt, und einmal die Feder abgewischt.

Fertig ist der gefüllte Füller.

Zwei Hinweise

Man hört häufig, dass man direkt nach dem Befüllen zwei bis drei Tropfen Tinte wieder aus dem Stift lassen soll. Dieser Hinweis ist gut. Denn beim Befüllen ziehen sich alle Ausgleichskammern des Tintenleiters voll. Wenn man dann den Stift weglegt, kann es sein dass Tinte in das Innere der Kappe tropft und diese verunreinigt. Auch die Griffzone.
Wenn man allerdings gleich mit dem Stift weiter schreiben möchte, sind diese zwei bis drei Tropfen nicht nötig. Man kann diese gut zum Schreiben nutzen.

Und natürlich ein wichtiger Hinweis: Wenn vorher in dem Füller / Tintenkonverter sich eine andere Tinte befunden hat, sollte man den Füller gründlich reinigen. Denn sonst mischt sich die neue Tinte nicht nur mit Tintenresten im Füller, es können auch Tintenreste in das Tintenfass gelangen. Und das möchte man partout nicht.

Achtet auf den Rand des Tintenfasses. Dieses ist meistens mit ein wenig Tinte benetzt. Daher sollte man hier seine Finger nicht ablegen.

Zum Schluss

Ihr seht, einen Tintenkonverter oder Kolbenfüller zu füllen ist kein Problem. Es ist einfach.
Es ist selbst dann einfach, wenn man keine Tintenfinger bekommen möchte. Aber man muss halt aufpassen.
Ich habe es oben aber bereits geschrieben: Tintenflecke sind nicht schlimm. Sie können immer mal vorkommen. Und für manche gehören Sie auch dazu.

Auf jeden Fall ist die Nutzung von Kolbenfüllern und Patronenfüller mit Tintenkonvertern recht einfach und praktisch. Denn die Auswahl an Tinten ist im Tintenfass bei weitem Größer als die Auswahl von Tinten in Patronen. Und man spart auch deutlich an Plastik.  

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Es gibt auf YouTube von mir im Channel auch ein Video-Review zu diesem Füllfederhalter. Schaut einfach mal rein.

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Ein Freak von Füller, Papier, Tinten und anderen Stiften. Aber ein wenig verrückt muss man ja sein.

Sogar so verrückt, dass es mittlerweile einen YouTube-Kanal gibt. Schau doch einach mal rein.

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