Die Firma Festina ist vielleicht einigen bekannt. Als Uhrenhersteller, der seinen Ursprung in der Schweiz hat. Aber im Schreibwarenbereich sind sie doch eher eine kleine Marke. Denn Festina hat auch ein paar Schreibwaren. Unter anderem den Füller Festina Classicals Chrome Red, den wir uns hier einmal anschauen.

Festina Classicals Chrome Red Füller

Die Firma Festina hat ein paar Schreibwaren im Angebot. Auch wenn man sie sicherlich hauptsächlich als Uhrenhersteller kennt. Oder von einigen Sportveranstaltungen als Sponsor. Doch hier geht es natürlich um die Schreibwaren. Genauer gesagt um den Füller Classicals Chrome Red. 

Den Festina Classicals Chrome Red ausgepackt

Der Füller kommt in einer blauen Box, die noch mal in einem Pappschuber steckt um diese zu schützen. In der aufklappbaren Box liegt der Füller. Das Innenleben der Box macht einen edlen Eindruck. Es ist weich. Und sehr angenehm anzufassen.

festina box offen

Der Füller ist gleich auf den ersten Blick auffallend. Das liegt zum einen natürlich an der roten Farbe, aber auch an den silberfarbenen Verzierungen. Diese Farbkombination finde ich sehr angenehm. Aber, wodurch der Füller neben der Farbe auffällt ist auch die großflächige Nutzung von den silbernen Verzierungen.
Die Kappe ist nahezu zweigeteilt. Der obere Teil der Kappe ist komplett silbern. Von hier geht auch der einfache Clip ab. Auf dem Clipanfang findet sich das „F“, welches man auch auf den Uhren von Festina findet. Es ist ein Markenzeichen.
Auf der anderen Seite ist das Festina-Wappen eingraviert.

Unter der Kappe am Schaft ist ein silberner Zierring angebracht, auf dem der Schriftzug „Festina“ angebracht. Und auch das Schaftende ist silbern.
Unter der gesteckten Kappe findet sich die silberne Metallgriffzone und die einfache Feder. 

festina classicals fueller offen

Der Füller ist nur mit einer Federbreite zu bekommen. Aber es gibt ihn noch in verschiedenen Farben: Schwarz, Grau, Weiß und Blau.

Den Füller geschrieben

Der Füller liegt gut in der Hand. Er hat weder ein besonderes Gewicht auf die Feder noch auf das Schaftende. So liegt der Füller wirklich ausgezeichnet und ruhig in der Hand. Die Kappe kann hinten auf den Schaft aufgesetzt werden. Natürlich wird dann ein wenig das Gewicht mehr zum Schaftende hin verlagert. Aber der Füller bleibt dann auch noch angenehm in der Hand.  Nicht nur vom Gewicht, auch von der Länge.

festina schreibprobe

Die Feder schreibt angenehm auf dem Papier. Sie gleitet gut mit einem leichten Feedback. Dabei ist sie aber eher starr. Mit genügend Druck ist zwar etwas Linienvarianz erreichbar, aber für mich ist zu viel Druck nötig, um von Flex zu sprechen.

Mein Eindruck vom Festina Classicals Chrome Red.

Ich bin in meiner Meinung zu diesem Füller ein wenig zwiegespalten.
Ich muss sagen, er gefällt durchaus. Eine angenehme Lage in der Hand. Ein Aussehen, welches zwar auffällt, aber nett ist.
Da gefällt mir der Füller wirklich. Es macht sogar Spaß, ihn zu nutzen. Gerade auch, weil er für mich hervorragend in der Hand liegt.
Und die Feder schreibt angenehm. Zwar ohne Flex, den ich gerne mag, aber angenehm.

festina fueller geschlossen

Allerdings gibt es einen Punkt, der mich doch ein wenig stört. Und ich bin ehrlich, er stört mich mehr, als es wirklich ein Problem ist. Und das betrifft auch die Feder.
Bei dem mir vorliegenden Exemplar ist der Schlitz der Feder zwar mittig, geht aber ein wenig zu sehr durch die Verzierung. Die scheint nicht korrekt zu sitzen. Das fällt aber nur auf, wenn man sehr genau hinschaut. Zum Beispiel mit der Lupe.   Auch dann fällt nur auf, dass vom Tintenleiter ein Kanal nicht mittig durch das Loch geht, sondern am Rande. Harmlose Punkte, zumal die kaum zu sehen sind.
Aber mich stört, dass man hier auf eine Standard-Feder zurückgriff. Eine Standard-Feder auf der nur „Iridium Point“ steht. Das wertet meiner Meinung nach den Füller unnötig ab.

Es ist ein Schreibgerät, welches mir gefällt. Er hat ein gutes Design. Und dann nutzt man so eine Feder. Kein „Festina-F“ oder deren Schriftzug.
Sie schreibt gut. Das stimmt. Aber eine Feder mit Festina-Verzierung würde den gesamten Füller meiner Meinung nach deutlich aufwerten.

Ist es unfair von mir? Sicherlich ein wenig. Denn der Füller ist gut. Und die Verzierung der Feder ist eben nur Dekoration. Aber die Schreibeigenschaft eines Füllers ist nur ein Punkt. Wenn auch mit der wichtigste Punkt. Das Aussehen spielt immer noch eine Rolle.

festina feder
Die Feder im Festina Classicals Chrome Red

Dennoch ist der Füller ein Stift, der mir Spaß macht. Und für den Preis eindeutig eine Überlegung wert.

Technische Daten

Gewicht (leer)

  • Komplett: 36 g
  • ohne Kappe: 18 g
  • Kappe: 18 g

Durchmesser

  • Kappe: 13,1 mm
  • Schaft: 11,5 mm
  • Griffzone: 8,8 mm

Länge

  • geschlossen: 13,8 cm
  • ohne Kappe: 12,6 cm
  • aufgesteckte Kappe: 15,4 cm

Weitere

Verschluss: Gesteckt
Typ: Patrone / Konverter

Video

Es gibt auf YouTube von mir im Channel auch ein Video-Review zu diesem Füllfederhalter. Schaut einfach mal rein.

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Testmuster Das hier beschriebene Produkt wurde mir vom Hersteller für diese Vorstellung und Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies geschah ohne Vorgaben und ohne Einflussnahme auf den Artikel durch den Hersteller. Die hier geschriebene Meinung, egal ob positiv oder negativ, spiegelt meine eigene Einschätzung wieder.
Author

Ein Freak von Füller, Papier, Tinten und anderen Stiften. Aber ein wenig verrückt muss man ja sein.

Sogar so verrückt, dass es mittlerweile einen YouTube-Kanal gibt. Schau doch einach mal rein.

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