Den Begriff “Mundstück” mag man im ersten Moment vielleicht nicht mit einem Füller in Zusammenhang bringen. Schließlich ist der Füller kein Instrument. Und hat auch kein Blatt wie einige Instrumente. Aber es passt dennoch.

Denn das Mundstück ist ein Teil eines Füllers.
So wird nämlich das Stück bezeichnet, in dem die Feder verbaut ist.


Bei Patronenfüllern ist das Mundstück das Stück was abgeschraubt wird um die Patrone ans Ende des Mundstücks einzusetzen. Bei einem Defekt ist daher das gesamte Mundstück leicht zu tauschen. Auch kann man, wenn man eine andere Federstärke haben möchte, einfach das Mundstück durch ein Mundstück mit einer passenden Feder tauschen.
Auf diesem Prinzip sind auch viele Kalligrafie-Füllersets aufgebaut. Ein Füller, und mehrere Mundstücke mit verschiedenen Federstärken.

Bei einem Kolbenfüller ist das Mundstück unter Umständen nicht so einfach zu wechseln. Oder gar nicht.
Hier wird lieber die Feder direkt gewechselt.

Wie man sieht: ein Mundstück dient nicht nur dazu einen Ton zu erzeugen. Aber wenn man so will geben die Mundstücke beim Füller den Klang der Schrift vor.

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Ein Freak von Papier, Stiften und Tinten. Aber ein wenig verrückt muss man ja sein.

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