travel_journal
Ich bekam freundlicherweise von der Firma Hahnemühle das Angebot deren Produkte zu testen1, und  hier vorzustellen. Und das Angebot habe ich natürlich gerne angenommen.

Hier in diesem Test möchte ich das Travel Journal vorstellen, und meine Erfahrungen dazu mitteilen.

Kurzvorstellung

Bei dem Hahnemühle Travel Journal handelt es sich um ein Notizbuch mit 62 Blatt. Und zwar aus 140g/m² Papier. Welches vom Namen her besonders für Skizzen geeignet sind. Die Seiten sind blanko, also ohne jegliche Lineatur.

travel_journal_komplett

Das Buch kommt mit einem festen, schwarzen Einband. Nur geschmückt durch den Gummiband-Verschluss und der Prägung des Firmenlogos auf der Rückseite.zur einfacheren Nutzung ist ein Lesezeichenband vorhanden. Die Bindung erlaubt es, das das Buch flach liegt, und so gut zu nutzen ist.

Detail des Travel Journal travel_journal_logo

Im Tintentest

Die Firma Hahnemühle kommt aus dem künstlerischen Bereich. Daher ist dies auch kein Notizbuch im herkömmlichen Sinne. Sondern ein Skizzenbuch.

Dummerweise ist meine künstlerische Ader noch nicht erschlossen. Aber ich schreibe gerne. Mit Füller, mit verschiedenen Tinten.
Und manchmal versuche ich mich auch wieder in der Kalligraphie. Auch wenn ich da ein wenig eingerostet bin.

So habe ich das Travel Journal für mich und meine Anwendungen getestet. Mit verschiedenen Füllern und verschiedenen Tinten. Auch ein wenig Kalligraphie, und ein paar Planungsskizzen mit Bleistift.

Detail mit flüssiger Tinte travel_journal_normale_tinte

Dabei muss ich leider sagen das das Buch mit einigen Tinten-Füller-Kombinationen Probleme hat. Und zwar wenn die Tinte zu flüssig auf das Papier kommt. Also wenn der Füller zu flüssig schreibt, oder die Tinte zu flüssig ist 2
Das Problem hatte ich auch bei meinem Kalligraphie-Versuch mit der Feder und dem Pelikan Graphos
Dabei ist es hier immer das gleiche Problem: Die Schrift franst aus. Je flüssiger, desto stärker.
Dagegen ist das Schreiben mit einem Kugelschreiber oder Bleistift natürlich kein Problem. Selbst mit einem dickem Edding Paint Marker 750 gab es kein Ausfransen der Schrift.

travel_journal_skizze

Grundsätzlich muss man aber sagen das es nahezu kein Durchscheinen der Schrift gab, und damit Tinte durchdrückte musste man schon fast die Tinte massiv auf dem Papier verteilen.

Bei dem Skizzieren, oder bei mir den Planungsskizzen, mit Bleistift gibt es kein Problem. Hier wird die Rauheit des Papieres auch wirklich effektiv genutzt. Denn auf glattem Papier lässt sich mit dem Bleistift nie so fein z.B. die Schattierungen durchführen.
Ich bin mir auch sicher, das dieses Papier für Kohle und andere Zeichentechniken ideal ist.

Fazit

Das Hahnemühle Travel Journal ist ein gutes Skizzenbuch. Und sicherlich sehr gut um unterwegs seine Skizzen unterzubringen.

Wer mit Füller, oder anderen Stiften die auf eher flüssiger Basis arbeiten, schreiben oder arbeiten will sollte die Kombination testen. Es macht auf jeden Fall einen tollen haptischen Eindruck. Und für seinen eigentlichen Verwendungszweck ist es ein tolles Buch.

travel_journal_verpackt

 

Testmuster
Das hier beschriebene Produkt wurde mir vom Hersteller für diese Vorstellung und Test kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Dies geschah ohne Vorgaben und ohne Einflussnahme auf den Artikel durch den Hersteller.
Die hier geschriebene Meinung, egal ob positiv oder negativ, spiegelt meine eigene Einschätzung wieder.
  1. der Test ist an keine Bedingung geknüpft, außer diesen zu veröffentlichen und der Firma die Adresse mitzuteilen. Ich gebe meine ehrliche Meinung wieder. Ungeschönt.
  2. Natürlich ist jede Füllertinte flüssig. Aber es gibt Tinten die eben flüssiger sind als andere. Dazu aber später in einem anderen Beitrag mehr.
Author

Ein Freak von Papier, Stiften und Tinten. Aber ein wenig verrückt muss man ja sein.

Schreibe einen Kommentar

Pin It