Der Füller ink

Diesen Beitrag könnte ich auch mit “Es war einmal” anfangen.
Denn die Geschichte dieses Füllers startete auf Kickstarter. Diese Crowdfunding-Plattform ist ja schon mehrmals hier im Blog erwähnt worden.

Ein Füller in einem modernen Design. Passend zu den benutzten Materialien. Denn das Hautpmaterial ist: Aluminium.

Aber von Anfang an.

Auf Kickstarter startete Ende 2013 ein Projekt namens “ink”. ink ist ein Füller aus eloxiertem Aluminium. Er ist allerdings auch als Kugelschreiber erhältlich.
Eloxiertes Aluminium in den verschiedenen Farben. Das Mundstück ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Aluminium, Kupfer oder Messing. Damit sind dann interessante Varianten möglich.
Die Federn sind Edelstahlfedern sind aus Deutschland. Erhältlich in den üblichen F, M und B.

ink_feder

Das Kickstarter-Projekt war Anfang 2014 zuende. Und hat fast 10x so viel Geld eingesammelt wie mindestens geplant.
Und damit dieser Füller eben nicht nur wärend dieser kurzen Zeit erhältlich war, kann man den Füller nun bei Karas Kustoms (Link zum Kugelschreiber) nun direkt kaufen. Allerdings sind unter Umständen nicht mehr alle Farboptionen verfügbar. Und der Preis ist gegenüber dem Kickstarter-Projekt etwas angehoben worden.

Der genaue Eindruck

Wenn man den Füller das erste Mal in der Hand hält merkt man gleich das Aluminium zwar ein leichtes Metall ist, aber dennoch schwerer als Edelharz. Der Füller vermittelt anfangs eine angenehme Kühle, passt sich aber dann schnell der Wärme der Hand an.  Somit ist er sicher nichts für kalte Tage, jedenfalls nicht wenn man ihn in einer Außentasche trägt. Aber wer tut das auch schon.

ink - Kappe

Der Füller hat seine gewisse Schwere, und er gehört auch nicht zu den dünnsten. Vom Durchmesser kommt er einem Pelikan Souverän M800 gleich. Er ist aber gut 20 Gram schwerer. Natürlich je nach Tintenstand. 😉

Für mich liegt er gut in der Hand, aber mir gefallen eh schwerere und größere Füller.
Auch das Mundstück ist gut gefertigt. Es gibt einem guten Halt, und durch die kleine Verdickung zur Feder hin kann man auch nicht versehentlich nach vorne abrutschen. Auch wenn das Mundstück aus blankem Metall ohne Riefen ist.

Der Clip ist von einer Seite geschraubt. Zwei Vertiefungen, in denen die Schrauben versenkt sind. Diese sichtbare Verbindung passt zu diesem Stift, und gibt ihm auch einen charakterischen Anblick.

Gefüllt wird der Füller mit Standard-Patronen. Oder halt per Konverter. Letzteres gehört übrigens zur Grundausstattung.

ink - in altem Notizbuch

Mein Fazit

Der Füller gefällt mir. Diese rot eloxierte Version die mir vorliegt ist geschlossen wie auch geöffnet ein netter Anblick. Das Gewicht und die Größe mag nicht jedem gefallen. Erst recht Personen mit kleineren Händen. Aber mir liegt er gut.

Sehr schön ist das die Kappe aufgeschraubt wird, und nicht nur aufgesteckt. Somit kann man ihn auch recht problemlos unterwegs mitnehmen, ohne Gefahr zu laufen das der Füller sich öffnet.
Das Alu-Gehäuse ist sehr gut gefertigt. Ich kann keine Fehler sehen, und auch das Gewinde, welches übrigens mit-eloxiert wurde, ist leichtgängig. Präzise gefertigt.

ink - Schriftbeispiel

Vom Schriftverhalten erscheint mit die F-Feder etwas trocken, aber gut. Es mag an der im Test verwendeten Tinte liegen (Diamine Red Dragon), aber F-Federn sind ja allgemein eher etwas trockener.

Alles in allem ein guter Füller. Seinen Preis ist er wert. Man erhält wirklich einen außergewöhnlichen Füller, der immer ein Hingucker bleiben wird.

Author

Ein Freak von Papier, Stiften und Tinten. Aber ein wenig verrückt muss man ja sein.

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