Die philippinische Firma Vinta Inks stellt eine große Palette von Tinten her.  Und das seit 2018. Und mit Ihrer Arbeit unterstützen Sie auch noch die Bildung der Kinder in den Philippinen.

Die Firma Vinta Inks stammt aus den Philippinen und stellen seit 2018 Tinten her. Und zwar eine große Bandbreite von Farbtönen mittlerweile.
Sie spenden auch einen Teil des Erlöses der dort gekauften Tinten für die Bildung der Kinder. Eine tolle Initiative.

Die Tinten werden aber oft unter verschiedenen Namen verkauft. So ist diese Tinte nicht nur unter dem Namen „Carlos“ zu finden im Internet, sondern auch unter dem offiziellen Namen Emerald. Oder Carlos 1960. Rein offiziell von der Webseite ist der Name dieser Tinte wohl „Emerald [Carlos 1960]“. Die Benamung durhc das Etikett ist hier dann schon nicht mehr eindeutig.

Die Benennung erfolgt übrigens nach dem ehemaligen philippinischen Präsidenten Carlos P. Garcia, der unter anderem im Zweiten Weltkrieg in der Widerstandsbewegung aktiv war. 

Farbkarte

Die Farbkarte zeigt uns hier einen Grünton. Einen Grünton der auch Richtung Olive geht.  Die Varianz der Tinte geht von einem richtig dunklen Grün zu einem mittleren Olivgrün. 

Das gibt natürlich wie so oft Hoffnung auf ein lebendiges Schriftbild.

Formular

Das Formular zeigt uns hier ein sehr angenehmes Schriftbild. Auch mit einer M-Feder ist der Farbton relativ dunkel. Aber dies sorgt für eine hervorragende Lesbarkeit. Ein Shading ist hier zwar schwer genau auszumachen, es ist aber vorhanden, und sorgt so für eine Lebendigkeit der Schrift.
Mit der B-Feder ist die Tinte so dunkel, dass im Normalfall kein Shading zu erkennen ist. Man muss dieses schon genau suchen. Das Schriftbild verliert hier natürlich an Lebendigkeit.

Wir haben es hier auch mit einer recht nassen Tinte zu tun. Die Trocknungszeit ist relativ hoch, und die Tinte ist sehr anfällig auf Wasser oder Feuchtigkeit allgemein. So verwischt bereits der Tintenlöscher die Tinte deutlich. 

So löst auch ein Wassertropfen die Tinte komplett an und hinterlässt einen einzigen Farbtropfen.

Auf schlechterem Papier neigt die Tinte zum Durchbluten. Selbst mit dünnerer Feder ist hier mehr als ein einfaches Durchscheinen wahrnehmbar.

Fazit

Die Tinte hat für mich einen sehr angenehmen Grünton. Dieses dunkle Olivgrün, von Vinta Inks auch Emerald Green genannt, ist sehr angenehm. Es wird hier keine Probleme geben auch lange Texte, die mit dieser Tinte geschrieben wurden, zu lesen. Allerdings ist die Tinte dann schon so dunkel, dass bei einer breiteren Feder die Lebendigkeit leidet. Sie ist noch erkennbar. Zum Beispiel im Formular im Text beim Stift 2 in der zweiten Zeile bei dem „forgotten“. Diese Fälle sind aber recht selten, warum man dies hier schon genauer erwähnen muss.
Der Text wirkt mit dieser Tinte natürlich dennoch gut, aber eben nicht mehr so lebendig.
Mit einer M-Feder ist hier die Lebendigkeit der Schrift deutlicher.

Die Tinte ist recht nass. Das zeigt das stärkere Durchbluten als bei anderen Tinten. Und auch die Trocknungszeit ist höher. Nicht stark, aber doch ein wenig.
Generell ist Wasser oder Feuchtigkeit nicht gut für die Tinte. Wie die meisten Tinten wird auch hier die Tinte mit einem Wassertropfen komplett angelöst und hinterlässt nur einen Farbklecks.
Aber auch das feuchte Wischen sorgt für einen starken Effekt.   Auch der Tintenlöscher löst die Tinte leicht an und verwischt diese. Auf den verwischten Teil hat der Tintenlöscher sogar einen Effekt. Der Grünton verändert sich leicht. 

Generell ist dies aber eine sehr angenehme Tinte, mit der man gut schreiben kann. 

Tinte des Monats ist eine Beitragsreihe, in der jeden Monat eine andere Tinte vorgestellt wird. Durch die immer gleiche Ausführung dieser Vorstellung soll ein Vergleich der Tinten erleichtert werden.
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Ein Freak von Füller, Papier, Tinten und anderen Stiften. Aber ein wenig verrückt muss man ja sein.

Sogar so verrückt, dass es mittlerweile einen YouTube-Kanal gibt. Schau doch einach mal rein.

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