Geschlossen Geschlossen

Dreieckig: der Aratrum Calamus Triangulus

Früher vertrieben Sie nur Schreibgeräte. Aber nach der ersten Serie Calamus kommt nun der Aratrum Calamus Triangulus.
Ich schaue mir einmal diesen Füller mit dem lateinischen Namen an.

Die Firma Aratrum kannten Schreibwarenhändler, aber Kunden eher nicht. Denn sie waren als Distributor damit beschäftigt, bekannte Schreibwaren-Marken an die Händler zu bringen. Damit diese an euch verkaufen können.

Und in der Zeit, die man hier tätig war, ist natürlich auch sehr viel Wissen aufgebaut worden. Mit dem ersten Füller Calamus zeigte man, dass man auch selber Füller entwerfen kann. Nun ist mit dem Triangulus der zweite Füller herausgekommen. Und man nimmt Calamus als Markennamen.

Aber was wichtig ist: die Marke schreibt sich Calamvs.  Und der Füller wird Triangvlvs geschrieben.   Denn so ist die römische Schreibweise. Da wurde das “v” für ein “u” genutzt.
Und Calamus und Triangulus sind nun einmal römische Begriffe. 

Und was den Triangulus ausmacht, wird schon im Namen deutlich: er ist dreieckig.

Den Füller ausgepackt

Der Triangulus kommt passenderweise in einer dreieckigen Verpackung. Diese wird magnetisch geschlossen gehalten.
Der Triangulus selbst ist mattschwarz. Wir haben hier einen Korpus aus eloxiertem Aluminium. Daher ist der Füller immer noch recht leicht. Und stabil.

Der Triangulus ist, wie schon erwähnt, dreieckig. Mit abgerundeten Kanten. Aber man sieht im ersten Augenblick nicht, wo dieser Stift nun seine Kappe hat. Der Korpus hat einen durchgehend gleichen Durchmesser. Es gibt nur eine Verzierung mit ein paar Einschnitten. Und das Aratrum-Logo.
Aber genau in diesen Einschnitten liegt die Öffnung. Wenn man die Kappe abschraubt, teilt sich der Füller genau hier. Und das ist wirklich gut gemacht. Selbst mit Lupe erkennt man so kaum die Schnittstelle.

Unter der Kappe haben wir ein kurzes Gewinde, eine kleine Griffzone und eine schwarze Schmidt-Feder.

Den Calamus Triangulus geschrieben

Der Füller liegt gut ausbalanciert in der Hand. Die Kappe ist dabei übrigens nicht hinten aufsetzbar. Aber das dürfte nicht verwundern, denn wir haben hier ja einen durchgehenden Durchmesser.
Allerdings ist die Griffzone nicht sehr groß. Mit meinen großen Händen liege ich damit mit auf dem Gewinde und dem Schaft.
Was mich weniger stört, als ich dachte. Das Gewinde ist nicht groß spürbar, und der Unterschied zwischen Griffzone und Schaft ist gering genug. Zumal man ja an den flachen Stellen greift.
Interessanterweise hat man so auch noch eine Führung durch die Ecken. Auch einmal interessant.

Die Feder selber schreibt gut, mit einem Feedback. Hier sind dann auch Linienvarianzen erreichbar mit ein wenig Kraft.

Mein Fazit

Der Triangulus ist der zweite Füller. Und Aratrum hat mit dem Calamus schon bewiesen, dass sie Füller können. Der Calamus Triangulus ist auch hervorragend verarbeitet. Sie bleiben schwarz treu. Auch wenn es den Calamus kurzzeitig auch in anderen Farben gab. Mattschwarz eloxiertes Aluminium scheint hier beliebt zu sein. Und das liegt gut in der Hand. Der Stift ist gut ausbalanciert.
Auch die so verdeckt angelegte Schnittstelle zwischen Kappe und Schaft finde ich sehr gut. Überhaupt finde ich diese Einschnitte gut. Ein sehr schlichter Stift, mit den Einschnitten. Das lockert ihn auf und macht ihn interessant.
Von daher absolut ein Füller, der gefällt.

Ein Nachteil ist natürlich die etwas kurze Griffzone. Denn ich liege hier auf Gewinde und Schaft auf. Das Gewinde ist sanft angelegt. Das merkt man kaum. Auch der Unterschied zwischen Schaft und Griffzone ist gering genug. Aber es ist merkwürdig. Eine größere Griffzone wäre sicher besser. Aber so geht es auch. Es stört mich deutlich weniger, als ich dachte. Und als es mich bei anderen Füllern mit so kurzer Griffzone stört. Aber das liegt sicher auch an dem geringen Unterschied. Und der Führung durch die besondere Form.

Man kann die Feder als negativ ansehen. Sie ist mit “Schmidt” geprägt. Also keine eigene Federprägung. Aber das ist verzeihbar. Auch wenn es den Füller natürlich deutlich aufwerten würde. Aber man muss auch sagen, dass dies nicht so billig ist, und damit natürlich auch den Stift verteuern würde.
Aber lassen wir uns überraschen, ob es noch einen dritten Calamus geben wird. Und vielleicht ändert sich da dann ja auch etwas.

Alles in allem ist es aber ein guter Füller. Der mir Spaß macht. Auch wenn der Griff für mich ungewöhnlich und nicht der schönste ist. Aber es hindert nicht daran, den Stift auch für lange Texte zu benutzen.

Technische Daten

Gewicht (leer)

  • Komplett: 26 g
  • ohne Kappe: 20 g
  • Kappe: 6 g

Durchmesser

  • Kappe: 13 mm
  • Schaft: 13 mm
  • Mundstück: 9,5 mm

Länge

  • geschlossen: 13,3 cm
  • ohne Kappe: 12,7 cm
  • aufgesteckte Kappe: – cm

Weitere

Verschluss: Geschraubt
Typ: Patrone / Konverter

Video

Es gibt auf YouTube von mir im Channel auch ein Video-Review zu dem Calamus Triangulus. Schaut einfach mal rein.

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TestmusterDas hier vorgestellte Produkt wurde mir vom Hersteller für diese Vorstellung und Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies geschah ohne Vorgaben und ohne Einflussnahme auf den Artikel durch den Hersteller. Die hier geschriebene Meinung, egal ob positiv oder negativ, spiegelt meine eigene Einschätzung wieder.

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